ecoselva: Regenwald schützen!

- wunderbarer alter Regenwald
Weltwärts-Freiwillige erfolgreich im Regenwaldschutz
Die Hauptaufgabe von ecoselva ist der Regenwaldschutz in Peru in Zusammenarbeit mit den dort lebenden Bauern. In der Region von Tingo Maria haben wir die Unterstützung von Weltwärts-Freiwilligen. Hier die aktuellen Berichte der Freiwilligen:
Ricarda Stienhans (Sankt Augustin) und Lisa Kirtz (Essen) im Dorf Felipe Pinglo, Max Polwesky (Sankt Augustin) im Dorf Monteviedo, Jeremias Schledorn (Sankt Augustin) in der Sonderschule Santa Teresita, Verena Schmitt (München) in der Universtität Tingo Maria
Bericht des General-Anzeiger über die Aufgaben der Freiwilligen.
Bericht des Rhein-Sieg-Anzeigers über die Arbeit von ecoselva.
Gemeinsam für den Regenwald
Wir wollen den tropischen Regenwald in Peru als gemeinsames Erbe der Menschheit schützen. Deshalb unterstützen wir mit dem Verein ecoselva e.V. die lokale Bevölkerung in Dörfern und indigenen Gemeinschaften dabei, Regenwälder als ökologisch vielfältige Lebensräume zu erhalten, gerodete Flächen möglichst artenreich wieder zu bewalden und nachhaltige Formen der Regenwaldnutzung einzuführen. Ziel ist es, den Indigenas eine nachhaltige wirtschaftliche Perspektive zu geben, damit es ihnen gelingt, vom aktiven Waldschutz zu leben, statt ihre eigenen Lebensgrundlagen durch wiederkehrende Brandrodung längerfristig zu zerstören. Es liegt im eigensten Interesse der Bewohner, die einzigartige biologische Vielfalt der Region auf diesem Wege zu erhalten und zu pflegen. Durch Informations- und Bildungsarbeit sowie öko-soziale Projekte im Amazonasgebiet fördert ecoselva e.V. die nachhaltige Nutzung und Wiederaufforstung von Regenwäldern.
Die Uhr tickt...
Noch arbeitet die Zeit gegen uns, denn jeden Tag werden wertvolle Primärwälder zerstört durch Abholzung für landwirtschaftliche Nutzung sowie für - meist illegale - Tropenholzgewinnung. Die Zerstörung wird vorangetrieben durch Armutsflüchtlinge aus dem Anden-Hochland, die zur Selbstversorgung Primär-Regenwald roden. Da der Boden bereits nach wenigen Jahren erschöpft ist, wird neu gerodet und abgebrannt. Das schädigt das komplexe System Regenwald schwer.
Um aus diesem zerstörerischen Kreislauf ausbrechen zu können, brauchen die indigenen Gemeinschaften und Kleinbauern Hilfe dazu, ihren Lebensraum umweltgerechter bewirtschaften zu können. Gefragt sind neben direkter Hilfe bei der Umstellung der Nutzung vor allem Informations- und Bildungsangebote.
Den Urwald schützen und nutzen

- Regenwaldtal im Andenhochland
Mit der Unterstützung von ecoselva können die Dorfgemeinschaften gerodete Flächen wieder bewalden – und dauerhaft nutzen. Sie pflanzen, pflegen und nutzen einen artenreichen Wald. Das bedeutet Arbeit und langfristige wirtschaftliche Perspektive. Das dadurch erarbeitete zusätzliche Einkommen trägt dazu bei, die Lebensverhältnisse und Infrastruktur in den Dörfern zu verbessern. Und der Umstieg auf nachhaltige Bewirtschaftung des Regenwaldes nimmt den Bäuerinnen und Bauern den Druck, immer neue Waldflächen zu roden. Als Nutzer (und Besitzer) sind sie die aktivsten Schützer des Waldes und der biologischen Vielfalt.