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Neues von Ecoselva

Ecoselva initiiert die Kampagne "un litro de luz" in der Dominikanischen Republik

 

 

Von Peru auf den Weltmarkt

Die Ecoselva Weltwärts-Freiwillige Pauline Bühler organisiert einen erfolgreichen Besuch von zwei Verretern der Kaffee-Kooperative Divisoria, Tingo Maria, Peru auf der Biofachmesse 2015 in Nürnberg. Hier ein Video vom der Geschäftsreise der Freiwilligen:

 

 

 

 

Auszeichnung von Ecoselva durch Microsoft

Ecoselva ist mit dem Projekt „Wissensvernetzung“ der Gewinner von Microsoft AD Donation für Januar 2015.

Ecoselva bedankt sich bei Microsoft für die Auszeichnung unseres innovativen Projektes „Wissensvernetzung“. Dieses Projekt wurde von Ecoselva im Oktober 2014 mit dem ersten Workshop in San José de las Matas in der Dominikanischen Republik gestartet. An dieser Konferenz haben 14 nationale Entwicklungshilfeorganisationen teilgenommen und zeigt Ecoselva, dass die dominikanischen Organisationen ein großes Interesse daran haben, ihr Wissen unter einander zu vernetzen, um mit einem gemeinsamen Wissens besser die Probleme des Landes bekämpfen zu können. Neben der Armutsbekämpfung ist es ein wichtiges Ziel, den Klima- und  Umweltschutz voran zu treiben.

Nach der Prognose von Experten gehört die Dominikanische Republik zu den Ländern auf der Erde, die am Stärksten vom Klimawandel betroffen sein werden.

Weitere Informationen zum Projekt „Wissensvernetzung“:

http://www.ecoselva-verein.de/index.php?id=206 

 

 

Weltwärts-Freiwillige von Ecoselva

Die ersten Monate sind für unsere 43 Freiwilligen (darunter 4 Freiwillige, die ein Jahr verlängert haben) in Peru und in der Dominikanischen Republik schon vorüber!

Sie haben sich in den Gastfamilien eingelebt, sich in die Aktivitäten der Partnerorganisationen integriert und vielleicht schon die ersten selbstständigen Projekte angestoßen und sich an die veränderte Lebensweise und eine neue Kultur gewöhnt.

 

  

Vorbereitung der Freiwilligen auf ihren Einsatz in Peru

und in der Dominikanischen Republik

Nach den Vorbereitungsseminaren in Kassel für Peru und in Brüggen für die Dominikanische Republik sind die Freiwilligen im August 2015 ausgereist.

In den Vorbereitungsseminaren wurde besonders auf die großen Herausforderungen für die Freiwilligen hingewiesen. Erfahrungsgemäß sind die ersten drei Monate für die Freiwilligen nicht einfach. Sie sind voller Motivation, etwas Sinnvolles zu machen, jedoch müssen sie erst einmal die fremde Kultur und die Menschen dort kennenlernen. Auch diejenigen, die bereits gute Spanischkenntnisse haben, müssen sprachlich noch einiges dazu lernen, um die Mitarbeiter und Zielgruppen in den Projektpartnerorganisationen zu verstehen.

Für Ecoselva ist eine gute Vorbereitung besonders wichtig, da sich dort meist ein starkes Gruppengefühl unter den Freiwilligen entwickelt und so Probleme gemeinsam bewältigt werden können.

Außerdem sollen die Freiwilligen wissen, was  sie erwartet. Gerade am Anfang sind die Erwartungen häufig zu hoch und können nicht erfüllt werden. Dies - verbunden mit dem Kulturschock - ist wirklich eine große Herausforderung.

Die Projektpartner  von Ecoselva sind nationale private Entwicklungsorganisationen, Kooperativen und Schulen. Die Aufgabenbereiche der Projektpartner sind Regenwald-, Ressourcen- und Umweltschutz, Fair Trade- und Biolandwirtschaft und Primar- und Sekundarschulunterricht.

 

 

 

 

Neuigkeiten aus der Dominikanischen Republik:

Ganz besonders freut uns das Video über unsere Partnerorganisation Solidaridad Fronteriza in Dajabon, Dominikanische Republik. An der Erstellung dieses Videos haben unsere Freiwilligen Christina Hauser und Dennis de la Cruz mitgewirkt. Die Sprecherin des Videos ist Christina Hauser.

 

 

Plataforma Nacional:

 

 

"Plataforma Nacional" ist ein innovatives Projekt von Ecoselva, das im Jahre 2014 gestartet wurde. Die Initiative zu diesem Projekt ging von unseren Projektpartnern in der Dominikanischen Republik aus. Ziel dieser Initiative ist es, das wertvolle Wissen, das über die Durchführung von verschiedenen Projekten in dem Lande erworben wurde, untereinander zu teilen. Hiermit soll vermieden werden, dass jede nationale Entwicklungshilfeorganisation das Rad neu erfinden muss.

 

Fortbildungen für Bäuerinnen und Bauern in Peru:

Besonders positive Erfahrungen hat Ecoselva bei der Fortbildung für Bauern und Bäuerinnen gemacht und diese auch gefördert. Die Lernerfolge der Bauernfamilien sind beachtlich und noch bemerkenswerter ist, was von dem Erlernten umgesetzt wird. Hier kann man wirklich von nachhaltiger Entwicklungshilfe sprechen.

Die Aufgabe der Freiwilligen ist es, die Fortbildung zu organisieren, zu begleiten und nachzubetreuen. 

 

Aus einem Bericht von Philip Biesenbach:

"Mitte Mai fand der 2. Bauernaustausch des Jahres statt. Es ist eine Fortbildung für Bauern in der sie neue, kombinierte Anbaumethoden und –verbesserungen sowie Tipps und Tricks in der Tierhaltung von Augustin Egg erlernen. Die Frauen lernen nebenbei neue und abwechslungsreiche Gerichte, mit etwas mehr Gemüse, bei seiner Frau. Der Klassiker ist der pozuzinische Bananenstrudel. Interessant ist, dass das Ehepaar Egg sich fast ausschließlich autark ernährt, das heißt von dem eigens Angebauten! Das einzige, was mir einfällt, von dem sie etwas hinzukaufen sind Nudeln und Öl!

Die Fortbildung ist 10 Tage lang und spielt sich auf der Chacra (Feld) von Augustin ab. Er hat sie in mehrere Parzellen unterteilt, wo Yuca (Maniok) mit Bohnen und Sacha Inchi (regionale „Nuss“ Art) und mit Mais als Mischkultur, Gemüse und eine Menge Obst wachsen. Sogar sehr viel Ananas, da sie als Schutz gepflanzt wird um Kühe von den Baumsetzlingen abzuhalten. Sie hat ein stacheliges Blätterwerk, ähnlich der Aloe Vera.

Zwei Parzellen dienen zur reinen Aufforstung, einmal selbst angelegt und einmal wild wachsen gelassen. Er forstet mit nativen Baumarten der Region und der Selva auf, da diese durch die beliebten, schnellwachsende Aufforstungsbäume wie Eukalyptus und Pinie in Vergessenheit geraten. Eukalyptus und Pinie sind jedoch ökologisch nachteilhaft, da sie andere Baumarten verdrängen, den Boden austrocknen und einheimische Tiere sich dort nicht ansiedeln. Eukalyptus und Pinie werden vor allem zur Holzproduktion gepflanzt."

 

Rebecca und  Augustin Egg aus Pozuzo bei der Unterrichtung von Bauernfamilien aus dem Dorf Montevideo bei Tingo Maria

Leider ist Augustin Egg Ende September im Alter von 82 Jahren verstorben. Wir möchten gerne das Lebenswerk von Augustin Egg zusammen mit seiner Frau Rebecca und seinem Sohn Lucho fortsetzen.

 

 

Wir haben gegenwärtig 18 Einsatzplätze in Peru besetzt; zwei Freiwillige haben verlängert und leben und arbeiten noch ein weiteres Jahr in Peru. In der Dominikanischen Republik haben wir aktuell 24 Einsatzplätze besetzt.

Schwerpunkte unserer Einsatzplätze sind:

  • Regenwald- und Ressourcenschutz
  • Umwelt- und Klimaschutz
  • Verbesserung der gesundheitlichen Lebensbedingungen  von Menschen auf dem Lande
  • Mitarbeit bei Schulgärten
  • Mitwirkung beim Sprach- und Computerunterricht an Schulen und Universitäten
  • Beteiligung an der Forschungsarbeit an Universitäten

 

Unter den Stecknadeln auf Google-Maps sind Informationen zu den Weltwärtsprojektplätzen von Ecoselva e.V. zu finden.