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Neues von Ecoselva

 

 

Comedor in Montevideo eingeweiht

Nach wochenlanger Arbeit wurde im Dorf Montevideo bei Tingo Maria, Peru, der Comedor (Speisesaal) mit angrenzender Küche festlich eingeweiht. 

 

 

  

 Unser Freiwilliger Flavio Hellenthal und zwei weitere junge Unterstützer, darunter Julian, ein ausgebildeter Schreiner, ergriffen selbstständig die Iniative, um das leerstehende Erdgeschoss der Herberge umzubauen. Mit Spenden der KAB (Katholische Arbeit in Bewegung) schreinerten sie die hölzerne Küche, kauften Kochutensilien und einen Gasherd.

Für die Schüler/innen des Dorfes steht somit ein Speiseraum zur Verfügung, wo sie täglich gemeinsam essen können.
Zudem soll mit Hilfe der neuen Freiwilligen, die im August nach Montevideo kommen, ein Ernährungsprojekt starten. Wöchentlich soll eine Ernährungsveranstaltung durchgeführt werden, bei der die Dorfbewohner alles rund um die ausgewogene, gesunde Ernährung lernen können. 
Zwar gedeihen auf den umliegenden Feldern Obst und Gemüse, trotzdem sind viele Kinder mangel- oder fehlernährt. Die einseitige und sehr fett- und zuckerreiche Ernährungsweise kann mit diesem Programm in Montevideo vermieden werden. 

Am 11. Juli fand die festliche Einweihung des Comedors statt, zu der eine Vielzahl an Besuchern kamen. Regionale Köche zauberten ein großes, reichhaltiges Buffet, welches mit Genuss verspeist wurde; mit dabei war Rebecca Egg, die extra aus Pozuzo mit der Freiwilligen Kaya Herkersdorf angereist ist. Rebecca ist eine ausgezeichnete Köchin, die schon viele Kochkurse gegeben hat.

 

Freiwillige in Brüggen für die Ausreise in die Dominikanische Republik vorbereitet

Im August beginnt das weltwärts-Jahr für 27 Ecoselva-Freiwillige, die in wenigen Wochen in die Dominikanische Republik reisen werden.

Doch bevor es in das ferne Land geht, sind alle jungen Teilnehmer/innen für diese Herausforderung 10 Tage im Städtchen Brüggen am Niederrhein vorbereitet worden. Die erfahrenen Teamer/innen und die Seminarleitung, aber auch die Freiwilligen selbst referierten zu Themen wie Menschen & Kultur, Geographie und Geschichte des Landes. In einer lockeren Atmosphäre konnten die motivierten Freiwilligen ihre Spanischkenntnisse vertiefen, sich über ihre Einsatzplätze informieren und ihre Sorgen/Wünsche reflektieren. 

Doch auch für ein aufregendes Rahmenprogramm wurde gesorgt, wie die vielen lustigen Spiele zwischen den Vorträgen, der Grillabend oder der Bachata-Tanzkurs. Einer der Höhepunkte war die Fahrradtour nach Holland.

Das Vorbereitungsseminar eine große inhaltliche und emotionale Bereicherung für alle Freiwilligen. Es wurden Freundschaften geschlossen und so die Gruppe als Team gestärkt. 
Voller Vorfreude und großer Spannung erwarten alle Freiwilligen den Abflug am 28. August.

 

Ecoselva Vorbereitungsseminar Nr. 2, der Ausreise nach Peru steht nichts im Wege

Ein Monat nach dem Vorbereitungsseminar für die DomRep Freiwilligen, fand nun das zweite Seminar dieser Art statt. Diesmal jedoch für unsere 17 jungen und motivierten Freiwilligen, die im August nach Peru ausreisen werden. Vom 18.07. - 27.07.16 wurde die Gruppe im sehr schön gelegenen Kirchheim/Teck bei Stuttgart von den Seminarleitern Nelly und Miguel (Perú Amazónico) und von zwei erfahrenen Teamerinnen vorbereitet.

Am Wochenende fand zudem eine Begegnung mit dem Verein "Perú Amazónico" statt; viele Mitglieder des Vereins sind ehemaligen Peru-Entwicklungshelfern, die unseren Freiwilligen wichtige Tipps und Ratschläge vermitteln konnten. Dieser Erfahrungsaustausch war eine Bereicherung für alle Teilnehmer/innen. 

Ein aufregendes Erlebnis außerhalb des Seminarraums war sicherlich der tolle Wanderausflug zur Burg Teck.

 

Ecoselva initiiert die Kampagne "un litro de luz" in der Dominikanischen Republik

 

 

Von Peru auf den Weltmarkt

Die Ecoselva Weltwärts-Freiwillige Pauline Bühler organisiert einen erfolgreichen Besuch von zwei Verretern der Kaffee-Kooperative Divisoria, Tingo Maria, Peru auf der Biofachmesse 2015 in Nürnberg. Hier ein Video vom der Geschäftsreise der Freiwilligen:

 

 

 

 

  

Plataforma Nacional:

 

 

Die "Plataforma Nacional" ist ein innovatives Projekt von Ecoselva, das im Jahre 2014 mit dem ersten Workshop in San José de las Matas in der Dominikanischen Republik gestartet wurde (Foto s.o.). Die Initiative zu diesem Projekt ging von unseren Projektpartnern in der Dominikanischen Republik aus, wovon 14 nationale Entwicklungshilfeorganisationen an der Konferenz teilnahmen. Ziel dieser Initiative ist es, das wertvolle Wissen, das über die Durchführung von verschiedenen Projekten in dem Lande erworben wurde, untereinander zu teilen und untereinander zu vernetzen. Hiermit soll vermieden werden, dass jede nationale Entwicklungshilfeorganisation das Rad neu erfinden muss. 

Auszeichnung von Ecoselva durch Microsoft

Mit dem Projekt „Wissensvernetzung“ ist Ecoselva der Gewinner von Microsoft AD Donation für Januar 2015. 
Ecoselva bedankt sich bei Microsoft für die Auszeichnung unseres innovativen Projektes „Wissensvernetzung“

 

 

Fortbildungen für Bäuerinnen und Bauern in Peru

Besonders positive Erfahrungen hat Ecoselva bei der Fortbildung für Bauern und Bäuerinnen gemacht und diese auch gefördert. Die Lernerfolge der Bauernfamilien sind beachtlich und noch bemerkenswerter ist, was von dem Erlernten umgesetzt wird. Hier kann man wirklich von nachhaltiger Entwicklungshilfe sprechen.

Die Aufgabe der Freiwilligen ist es, die Fortbildung zu organisieren, zu begleiten und nachzubetreuen. 

 

 

 

Aus einem Bericht von Kaya Herkersdorf (Januar 2016):

„Im November führten wir auf der Finca Palmira mit Freiwilligen aus dem Umkreis um Tingo Maria und dort lebenden Land-und Viehbesitzern den von Ecoselva jährlich finanzierten „Bauerfortbildung“ durch. Die Männer lernen mehr über eine nachhaltige Bewirtung ihres Landbesitzes und über Versorgung und Ernährung ihres Viehs, die Frauen erlangen von Rebecca Egg für sie gänzlich neue Kochmöglichkeiten und Wissen über die vielfältige Verwertung ihrer Produkte. Haben sie zuvor einfach Reis mit gekochtem Yuca und Fleisch gegessen, backen sie nun auch öfters Brot aus Yuca- oder Bananenmehl, können gefüllte Yuca, Reisbällchen, frittierte Teigtaschen oder Sternfruchtkuchen herstellen.

Die Teilnehmer waren dieses Jahr sehr neugierig und motiviert, hatten großen Spaß am Lehrprogramm und haben ihre Freizeit auch mit der kulturellen Erkundung der Kolonie Pozuzo und seiner Geschichte verbracht.

Diese Eigeninitiative und der Tatendrang im Vergleich zum letzten Austausch war schön für uns Freiwillige mitzuerleben, besonders, da wir wissen, wie schwer es manchen der Teilnehmer fällt, ihr gewohntes Umfeld zu verlassen und sich nur von aus dem Ausland stammenden Jugendlichen begleitet auf dieses „7-Tage-Abenteuer“ einzulassen. Momente wie „Wie kocht ihr denn in Deutschland ohne Holz?“, „Warum sind deine Beine so glatt?“ oder „Was ist denn ein „Deo“?“ blieben auch diesmal nicht aus. Ich hingegen staune noch immer oft über das handwerkliche Geschick der Menschen hier. Wie selbstverständlich sie ein Lasso zielgenau werfen können, ein Halfter knüpfen, Fische mit Handnetzen fangen und Zäune oder ihr Motorrad in Minuten reparieren können mit einfachstem Werkzeug. Ein gelungener Austausch in jeder Hinsicht.“

  

 

Rebecca und Augustin Egg aus Pozuzo bei der Unterrichtung von Bauernfamilien aus dem Dorf Montevideo bei Tingo Maria

Leider ist Augustin Egg Ende September im Alter von 82 Jahren verstorben. Wir möchten gerne das Lebenswerk von Augustin Egg zusammen mit seiner Frau Rebecca und seinem Sohn Lucho fortsetzen.

 

 

Wir haben gegenwärtig 17 Einsatzplätze in Peru besetzt; ein Freiwilliger verlängert und lebt und arbeitet noch ein weiteres Jahr in Peru. In der Dominikanischen Republik haben wir aktuell 27 Einsatzplätze besetzt.

Schwerpunkte unserer Einsatzplätze sind:

  • Regenwald- und Ressourcenschutz
  • Umwelt- und Klimaschutz
  • Verbesserung der gesundheitlichen Lebensbedingungen  von Menschen auf dem Lande
  • Mitarbeit bei Schulgärten
  • Mitwirkung beim Sprach- und Computerunterricht an Schulen und Universitäten
  • Beteiligung an der Forschungsarbeit an Universitäten

 

Unter den Stecknadeln auf Google-Maps sind Informationen zu den Weltwärtsprojektplätzen von Ecoselva e.V. zu finden.