Baumschule Ñagazú
Dank der Unterstützung vom Tourismusunternehmen avenTOURa in Freiburg konnten wir die Baumschule in der Yanesha-Gemeinde Ñagazú aufbauen.
In diesem Dorf sind bereits einige Flächen wieder aufgeforstet worden. Dazu wurden vor allem auch einheimische Baumsorten eingesetzt, so werden die Kaffeeplantagen zu einem regenwaldfreundlichen Kaffeeanbau weiter entwickelt.
Die Indigenas von Ñagazú sehen ihre Zukunft verstärkt in einer Agroforstwirtschaft, die ihnen neben den Einnahmen aus dem Rainforest- oder Naturland-zertifizierten Kaffee auch Einkünfte aus dem Holzverkauf ermöglicht. Sie ergänzen den Kaffeeanbau durch Mischwald-Aufforstungen mit Schattenbäumen. Da einheimische Baumsorten in kommerziellen Baumschulen kaum erhältlich sind, haben die Indigenas beschlossen, eine eigene Baumschule einzurichten. Ausführliche Bericht zum Projekt stehen als PDF-Dokumente zur Verfügung:
► 1. Bericht vom Projektfortschritt von Maximilian Höke
► Bericht über die Verwendung einheimischer Baumsorten von Hans Lüders